ostwärts-film
„Nimm … a bleedes Wort.“
Das „r“ rollt Spottke in der Mundart typischen Weise.
„Mustsch erschtma im Duden gucken.
Mit eehm oder mit zwee „m“.
Mit der Rechtschreibung tusch ma immer schwer…“
F i l m a n k ü n d i g u n g
Š T O M S T E J O M R Ě J E -
A M E N D E D E S B R O T B A U M E S
Autor, Regie, Produktion, DoP
Reiner J. Nagel
Jürgen Spottke, Langholzfahrer und Künstler aus der Oberlausitz in Ostdeutschland, arbeitet an seinem wohl letzten großen Werk - dem Rad der Zeit. Mit 85. Drei Jahre lang begleite ich das lausitzer Urgestein bei der Arbeit und durch eine schwer Lebenszeit.
Die Koexistenz von indigenen Sorben und Deutschen in seiner Region war für ihn stets eine Inspirationsquelle und nie ein Problem. Schlichte Tatsache, an der er nie etwas Negatives finden wollte und konnte. "Die Sorben waren als Erschte hier..." , sagt er immer wieder.
Tief bewegte ihn hingegen der Niedergang des Brotbaumes, der Fichte, die er selbst zu sozialistischen Zeiten aus Überzeugung, das Beste zu leisten, in Monokulturen angebaut hatte. Aber die fehlende Diversität forderte ihren Tribut. Die Wälder der Lausitz, in denen einst unzählige Eiben wuchsen, fielen dem Käfer zum Opfer und Spottke muss lernen, sein Leben im Forst neu zu bewerten. Für ihn kaum mehr leistbar.
Š T O M S T E J O M R Ě J E -
A M E N D E D E S B R O T B A U M E S
ein Film über den Wert der Vielfalt.
Dieses Werk wurde im Albertinum in Dresden ausgestellt
Beim Bau des Häuschens in 02681 Crostau, in welchem das "Rad der Zeit" untergebracht nach Fertigstellung untergebracht wird.
Jürgen Spottke und Lysann Nagel bei Planungsgesprächen
Reiner J. Nagel, Simone Stegner (Kaiserkrone Hainewalde), Jürgen Spottke
bei Makro Aufnahmen im Atelier
Archiv des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen. Hier lagern verschollene Werke.
Auf der Suche nach der eigenen Geschichte, Kamera hier: Prokop Souček, Ton: Petr Stuchlik
Auf der Suche nach der eigenen Geschichte und weiteren verschollenen Werken im Haus der Sorben in Bautzen. Im Bild Dawid Statnik und Jurij Łušćanski
Einweihung "Rad der Zeit", Mai 2025, 02681 Crostau
Filmmusik Aufzeichnung in Berlin Zepernick. Studio tonusarcus. Im Bild: Dietrich Petzold (tonusarcus), Tomaš Vrana, Jakob und Marie Charlott Čornakec (v.l.)
Dietrich Petzold und Tomas Bächli (v.l.)
(v.l.) Jakob Čornak, Tomaš Vrana, Marie Charlott Čornak, Dietrich Petzold, Tomas Bächli bei den Musikaufzeichnungen im Studion tonusarcus in Berlin Zepernick
Reiner J. Nagel, Lysann Nagel, Jakob Čornak, Marie Charlott Čornak, Dietrich Petzold, Mathilde Nagel, Tomas Bächli (v.l.)
Jürgen Spottke vor dem Häuschen, in dem das "Rad der Zeit" untergebracht wird. Sommer 2024















